17. Jul 2018

10 Millionen für Möbel-Startup Mycs

Das Berliner Möbel-Startup Mycs hat in einer Series-B-Runde zehn Millionen Euro erhalten. Zu den bereits bestehenden Investoren kamen der in London ansässige Wagniskapitalgeber Beringea sowie das nordrhein-westfälische Unternehmen Zimmermann Investments als Kapitalgeber hinzu.

Investition in drei Bereiche

Mit der Finanzspritze will Mycs die Weiterentwicklung seines fotorealistischen 3D-Online-Konfigurators vorantreiben, seine europäische Präsenz weiter ausbauen und das Sortiment modular konfigurierbarer Möbel erweitern.

MYCS bietet modulare Möbel im Baukastensystem und Anfertigungen nach Maß für alle, die ihren Wohnraum individuell gestalten wollen. Kunden können dabei eigenständig über Größe, Material, Farbe und Ausstattung ihrer Wunschprodukte entscheiden. Zum Angebot zählen unter anderem Regale, Tische, Sideboards und Kleiderschränke sowie eine Vielzahl an Sitzmöbeln.

Europaweite Expansion

Derzeit vermarktet das Unternehmen seine Produkte in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich. Künftig sollen weitere Standorte in England, Italien, Skandinavien und den Niederlanden hinzukommen.

"Mycs hat sich mit seinem Angebot als eines der am schnellsten wachsenden E-Commerce-Einrichtungsunternehmen Europas etabliert", so Investmentleiterin Maria Wagner von Beringea. "Wir waren sehr beeindruckt von den Gründern und ihrer Vision Personalisierung innerhalb dieser Branche zum Standard zu machen. Wir freuen uns, sie auf dieser Reise zu begleiten."

Beindruckendes Wachstum

Seit der Gründung im Jahr 2014 durch die Serienunternehmer Christoph Jung, Kachun To, Claudio Bredfeldt und Kai Sap ist das Startup rasant gewachsen. Die Runrate lag Ende 2017 bei zwanzig Millionen Euro. Für dieses Jahr wird eine Verdoppelung prognostiziert.

"Nicht nur die qualitativ hochwertigen Produkte von Mycs tragen zum erheblichen Erfolg bei", erklärt Mitgründer Christoph Jung. "Das modulare Konzept ermöglicht es uns, kosteneffizient zu produzieren und unsere Produkte zu fairen Preisen anzubieten. Dies und unsere optimierten Lagerabläufe tragen somit auch zu wesentlich kürzeren Lieferzeiten als im üblichen Handel bei. Wir bieten etwas an, was es bisher nicht gab: kurzfristig lieferbare und personalisierbare Möbel."

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