21. Jun 2019

Schaffrath online auf Erfolgskurs

Die Agentur Shopmacher beschäftigt sich mit der Entwicklung und Weiterentwicklung von Enterprise e-Commerce-Plattformen. Im Sommer 2018 hat das Unternehmen den neuen Onlineshop des rheinischen Möbelhauses Schaffrath realisiert. Wir haben mit André Roitzsch, Geschäftsführer von Shopmacher, gesprochen.

1.) Herr Roitzsch, als Basis für den heutigen Onlineshop von Möbel Schaffrath diente ein Online-Showroom. Was genau ist der Unterschied zwischen den beiden Lösungen?

Mit dem Online-Showroom hat Schaffrath im Sommer 2016 den ersten Schritt in den digital unterstützten Möbelhandel getan. Ein solcher Showroom hat keine Verkaufsfunktionen, ist also kein Onlineshop.

Allerdings ist er auch viel mehr als nur ein virtuelles Schaufenster im Internet. Im Showroom werden Produkte inszeniert, über Suchmaschinen wie Google gefunden, ihre Verfügbarkeit in der nächstgelegenen Filiale kann abgefragt werden, die Vereinbarung von Beratungsterminen ist möglich und Artikel können in sozialen Medien geteilt werden.

Mit der Einrichtung des Showrooms hat Schaffrath zwei Hauptziele verfolgt. Ziel Nummer Eins hieß, sukzessive digital kompatible Prozesse aufzubauen, dabei wertvolle Erfahrungen zu sammeln und stetig dazuzulernen. Dieses der Shopmacher-Philosophie folgende Vorgehen war auch bei Schaffrath erfolgreich. Das zweite Ziel lautete, mit Hilfe des Online-Showrooms die Besucherzahlen in den Einrichtungshäusern steigern. Auch dieser Frequenzpush ist sehr gut gelungen.

2.) Jetzt, wo der Onlineshop gelauncht wurde: Konnten Sie schon Veränderungen hinsichtlich der bisherigen und der heutigen Performance feststellen?

Es ist zwar noch sehr früh für eine seriöse und wirklich aussagekräftige Zwischenbilanz, aber wir können durchaus sagen, dass unser Partner Schaffrath sehr zufrieden mit der Performance der beiden Komponenten Showroom und Online-Shop ist.

Konkrete Zahlen dürfen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich nennen. Klar ist, dass der Showroom und der Online-Shop sowohl die Besucherzahlen in den stationären Möbelhäusern – Stichwort Frequenzpush –, den Traffic auf der Schaffrath-Webseite als auch die webgestützten Abverkäufe weiter gesteigert haben.

Wir sind jetzt gemeinsam mit dem Schaffrath-Team in der Phase, die noch jungen Daten auszuwerten und die Lehren für verkaufsstarke Weiterentwicklungen zu ziehen. Da sind wir auf einem sehr guten Weg.

3.) Die Einrichtungsbranche ist ja tendenziell eher traditionell. Denken Sie, dass der Möbelmarkt inzwischen bereit für e-Commerce ist?

Unbedingt, und es geht sogar weit darüber hinaus. Denn für den Möbelmarkt gilt, was nach unserer festen Überzeugung für den gesamten Handel gilt: Wer als Händler oder Hersteller die riesigen Chancen der digitalen Technologien nicht nutzt, wird unweigerlich sehr große Probleme bekommen und letztlich vom Markt verschwinden.

Es geht im gesamten Handel darum, mit digitaler Unterstützung aufregende und verführerische Einkaufserlebnisse zu schaffen, die Services für Kunden zu optimieren und so attraktive Anreize für einen florierenden Abverkauf zu kreieren. Das betrifft keineswegs nur den klassischen e-Commerce via Internet, sondern natürlich auch den Einsatz digitaler Technologien am Point of Sale.

Der Einrichtungs- und Möbelbranche bieten sich dabei als Anbieter von Produkten, die sowohl für die Befriedigung von Alltagsbedürfnissen aber ganz besonders für Lebensqualität, Wohlfühlen und Lifestyle stehen, beinahe unbegrenzte Möglichkeiten.

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