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03. Mai 2018

99chairs: Insolvenz in Eigenverwaltung

Das Berliner Interior-Start-Up 99chairs hat eine strategische Insolvenz in Eigenverwaltung verkündet. Dadurch bleibt das Gründer-Duo Julian Riedelsheimer und Frank Stegert im Amt, die Firma kann jedoch saniert werden. Das besondere Insolvenzverfahren wurde nötig, weil die Gespräche mit Investoren sich in die Länge gezogen haben, heißt es in einem Bericht des Online-Portals „Deutsche Startups“. Um wieder auf die Beine zu kommen, wurde den Gründern vom Gericht ein Sachverwalter zur Seite gestellt.

Professionelles Interior-Design für jeden

Ursprünglich vermittele 99chairs persönliche Einrichtungsberater an Privatkunden. Diese wurden individuell beraten und erhielten ein auf sie zugeschnittenes, kostenloses Designkonzept mit konkreten Möbelvorschlägen und Wohn-Accessoires. Dafür wurden die Vorlieben der Kunden über eine Kombination aus Moodboard und Fragebogen erfasst und mithilfe eines intelligenten Algorithmus ausgewertet. Auf Wunsch konnten die vorgeschlagenen Möbel anschließend direkt über 99chairs erworben worden.

Fokussierung auf die Einrichtung von Büros

Vor rund anderthalb Jahren fokussierte sich das junge Unternehmen auf Firmenkunden und die Einrichtung von Büros. Für den Einkauf der Einrichtung arbeitet das Interior-Start-Up mit Online-Shops wie Westwing oder Juniqe zusammen. In seinen bisherigen Finanzierungsrunden konnte 99chairs eigenen Angaben zufolge bereits 3,3 Millionen Euro einsammeln.

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