25. Sep 2019

Wie Digital Signage den stationären Möbelhandel unterstützt

Einzelhändler, Händler und Markeninhaber stehen vor einem wachsenden Kampf an vielen Fronten. Einer Herausforderung, der sich auch der Möbelhandel stellen muss, ist die neue große Käufergruppe der Zukunft – die Generation Y oder auch Digital Natives genannt.

Generation Y liebt den emotionalen Einkauf

Die Generation Y wird den Einzelhandel sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich nachhaltig beeinflussen. Denn sie stellt schon bald die größte Käufergruppe dar – und pflegt ein ganz anders Kaufverhalten als ihre Eltern. Die heute 20- bis 30-Jährigen sind mit modernster Technik aufgewachsen.

Bargeld und Kreditkarte sind passé, alles wird via Smartphone bezahlt. Social Media ist aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken, Kritiken, Meinungen, und Einkaufserfahrungen werden routinemäßig beim Verlassen des Ladens oder Online-Shops gepostet. Die Generation Y bevorzugt den personalisierten Einkauf. Das kann der stationäre Möbelhandel nicht bieten. Oder doch?

Digital Signage - Den Einkauf als Erlebnis gestalten

Ehe sich die Generation Y für ein Produkt entscheidet, werden Markt, Preise und Alternativen – also alle relevanten Informationen online gesammelt. Eine Möglichkeit, einen In-Store entsprechend aufzupeppen bieten Digital-Signage-Lösungen. Schaufensterdisplays sorgen durch die Ausstrahlung von prägnanten, bewegten Bildern für Aufmerksamkeit und leiten die Laufkundschaft in das Geschäft.

Im Produktbereich selbst zeigen die Digital-Signage-Installationen, die die Produkte in ihrer Anwendung zeigen. Zum Beispiel eine Sofalandschaft, die sich attraktiv in einem schicken Wohnzimmer einfügt. Dadurch werden positive Stimmungen und Kaufanreize vermittelt. Der Kaufprozess wird somit direkt beeinflusst. Alle Inhalte können auf die primär vorhandenen Zielgruppen angepasst ausgestrahlt werden.

Vormittags kann man so die Hausfrauen inhaltlich bedienen und abends die Paare 50+. Die neuesten Digital-Signage-Systeme können sogar Rückschlüsse auf Alter und Geschlecht des Kunden ziehen. Innerhalb Sekunden kann die Dateneinspeisung individuell angepasst werden.

Und die Systeme werden immer smarter. Interessiert sich ein Kunde für ein besonderes Bett, können auf dem Display nebenan sofort die passenden Nachttische hierzu angezeigt werden.  

Digital Signage in der Möbelbranche

In der Hamburger Innenstadt wertet Inneneinrichter Gärtner Internationale Möbel seinen Showroom mit der Integration von Digital-Signage-Lösungen auf. Zwischen den hochwertigen Möbelstücken können sich Kunden von den Inhalten auf den Displays inspirieren lassen und gleichzeitig Möbel erwerben.

Hier werden Stimmungen emotionalisiert und Neuigkeiten schnell übermittelt. Mit einem Wort: Aufmerksamkeit erzielt. So ist laut Gärtner das Feedback der Kunden sehr positiv. Durch Referenzen und Stimmungsbilder von Herstellern sehen die Kunden, was Gärtner alles kann.

Auch der stationäre Handel kann also mit interaktiven Technologien und digitalen Medien eine Ladenatmosphäre schaffen, in der sich die junge Zielgruppe wohlfühlt. Dabei geht es darum, die Online- und Offlinepower zusammenzubringen und somit den neuen Erwartungen gerecht zu werden. 

Schreiben Sie den ersten Kommentar
Weitere Artikel
Alle zeigen