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13. Jun 2018

Interview mit Moebel.de - Der ROPO-Effekt in der Möbelbranche

Seit Januar 2018 können Verbraucher auf der Online-Plattform moebel.de auch Produkte in ihrer Nähe finden. Das neue Konzept LoPro Multi macht dies möglich. Verbraucher, die sich über Produkte online nur informieren möchten, finden gleich das Ladengeschäft, wo sie das Produkt live erleben können. ROPO-Effekt - Research Online Purchase Offline - ist das Stichwort. Im Interview spricht Martina Schilke, B2B Marketing & PR Manager bei moebel.de darüber, welche Kundenvorteile der ROPO-Effekt bietet und welche Möglichkeiten er Händlern eröffnet.

Frau Schilke, was sind die Vorteile des ROPO-Effekts für Ihre Kunden?

Die Verbraucher suchen heute in allen Kanälen. Und wer nicht da ist, wo gesucht wird, wird auch nicht gefunden. Genau hier setzen wir mit moebel.de an. Egal ob eigener Online-Shop oder nicht. Unsere Partner, wie wir unsere Kunden nennen, finden ihre potentiellen Kunden da, wo sie ihre Suche nach Möbeln beginnen und wir zeigen ihnen den Weg zu unseren Partnern.

Wir wollen den stationären Handel stärken und die Customer Journey zeigt uns, dass es wichtig ist an allen sogenannten Touch-Points präsent zu sein. Wer online nicht sichtbar ist, der wird es in der Zukunft auch stationär schwer haben. Online-Aktivitäten auszubauen, heißt ja nicht, auf alle gelernten Marketingkanäle zu verzichten. Es kommt auf den richtigen Mix an.

Wie kann ich mir als Kunde die Integration des Service auf der Plattform vorstellen?

Es gibt verschiedene Arten der Zusammenarbeit mit moebel.de. Hier am Beispiel des Händlerverzeichnisses integrieren wir stationäre und Multi-Channel-Händler und wenn gewünscht, dann steuern wir auch die Produkte entsprechend lokal aus. Verknüpft wird dieser Eintrag nun mit den Produkten des Händlers, die er uns zusätzlich übergibt.

Sucht nun ein User auf mobel.de ein Sofa, so werden ihm extra hervorgehoben die Produkte angezeigt, die in seiner Region verfügbar sind. Mit einem Klick kommt der User dann zu den Daten des Händlers und kann vor Ort sein Wunschprodukt fühlen, testen und direkt kaufen. So werden die Onlineaktivitäten mit der lokalen Kompetenz eines Händlers kombiniert.

Darüber hinaus übergibt er uns Logo, alle Daten zum Unternehmen und gerne auch seine aktuellen Prospekte, dir wir unter seinem Account integrieren.

Welche Technik steckt dahinter?

Wir können anhand der IP Adresse sehen, woher der User kommt und so gezielt die Anzeigen und Produkte ausspielen. Über die Filter hat der User aber auch die Möglichkeit seinen Wunschstandort anzugeben. Angezeigt werden alle Produkte und Händler in einem Umkreis von 50 Kilometern.

Entgegen der zunehmenden Digitalisierung setzen Sie also auf eine Rückkehr zum stationären Handel. Wie kommt das?

Aus unserer Sicht ist es kein Rückgang, wir erweitern die Möglichkeiten für alle Händler und entsprechen den Wünschen der User. Umfragen zeigen deutlich, dass gerade im Möbelbereich der Wunsch des Kunden da ist, das Produkt vor dem Kauf zu testen und zu erleben. Der Suchimpuls findet aber heutzutage online statt, nämlich da, wo der Kunde den Bedarf feststellt, auf der Couch. Und genau da setzen wir an und verbinden den Markt mit der Zielgruppe, egal ob online oder offline.

Welche Möglichkeiten eröffnen sich durch den ROPO-Effekt für Möbelhändler, die ihre Produkte auf moebel.de präsentieren?

Da wir den Konsumenten mit dem Markt verbinden, erweitern wir die Zielgruppe der Händler und helfen Streuverluste zu vermeiden. Wir sprechen nur die an, die auch nach Möbeln suchen und im Einzugsgebiet leben. Damit erschließen die Händler auch die Zielgruppen, die primär sich über das Internet und nicht über klassische Prospekte informieren.

Das Marketingbudget kann hier sehr zielgerichtet eingesetzt werden. Wir können dem Handel im Vorfeld einer Kampagne die Anzahl der Profile nennen, die sich aktuell für sein Sortiment interessiert. Mehr geht nicht!

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