15. Apr 2019

interzum Future Lab: Blick in die Zukunft

Schon im Vorfeld der eigentlichen Veranstaltung hat die interzum einen Blick auf wegweisende Trends geworfen. Mit einem Future Lab wurde die Gestaltung zukünftiger Lebensräume beleuchtet und vertieft.

 

Workshops mit renommierten Experten

„Die Zukunft beginnt hier“ – ein Versprechen, das die interzum alle zwei Jahre aufs Neue einlöst. Was in Köln gezeigt wird, prägt die Lebenswelten von morgen und berührt damit wegweisende Fragen: Wie sieht das Wohnen in 20 Jahren aus? Wie werden wir uns künftig fortbewegen? Welche Materialien und Funktionen prägen das Design und die Architektur von morgen? In unterschiedlichen Workshops beleuchtete das interzum Future Lab diese und andere Zukunftsthemen. In der kreativen Atmosphäre der Zürcher Coworking-Location Kraftwerk wurden globale Megatrends und ihr Einfluss auf die Zulieferer- und Einrichtungsbranche betrachtet.

Digitalisierung und nachhaltige Materialien

Den Auftakt des interzum Future Lab machte die international tätige Star-Architektin Yasmine Mahmoudieh. In Ihrer Keynote präsentierte sie zukunftsweisende Wohn- und Arbeitsräume mit einem Schwerpunkt auf innovative Materialien. [Zur Präsentation]
In den anschließenden Workshops präsentierte der IT-Experte Dr. Gerd Wolfram die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Möbelindustrie. Seine zentrale Frage: Wie können Möbelhersteller und Handel die Digitalisierung nutzen, um Kundentrends zu erfüllen? Von Bedeutung hierfür nannte er drei Bereiche: Bewusstes und nachhaltiges Leben, Individualisierung von Wohnlandschaften und Personalisierung von Möbeln sowie die Digitalisierung im Möbel und Zubehör selbst. [Infos zur Piazza Digitalisierung]

Statt Digitalisierung und Hightech standen alte Handwerkstechniken und lokal verfügbare Pflanzen oder Reststoffe im Vordergrund des Workshops von Dr. Sascha Peters. Der Berliner Materialexperte stellte Neuheiten im Bereich „Disruptive Materials“ vor – neben biobasierten Produkten wie hölzernen Stühlen aus dem Eigenanbau präsentierte er unter anderem extrem materialeffiziente Werkstoffe für den Leichtbau. [Zur Inspirations-Präsentation]

Micro Living und mobile Räume

Auch dem Zukunftsthema „Wohnen auf kleinen Flächen“ wurde im interzum Future Lab ein Workshop gewidmet. Die Architekten Dr. Krista Blassy und Thiago Zaldini zeigten Projektbeispiele für flexible und kompakte Grundrisse. [Zu den Fallbeispielen] Intelligente und modulare Möbel- und Beschlagsysteme erhöhen dabei den Wohnkomfort. Außerdem war der Designer Christian Harbeke vor Ort, der innovative Beispiele für mobile Räume präsentierte. Sein renommiertes Studio Nose Design Experience aus Zürich gestaltet das Innere moderner Züge und versucht neue Wege im Bereich Transportation zu gehen. [Zu den Beispielen]

Ausblick auf die kommende Veranstaltung

Mit dem vielfältigen Themenspektrum konnte die interzum einmal mehr ihren Anspruch als Zukunftstreiber und Inkubator für Innovationen unterstreichen. „Indem wir uns intensiv mit den wegweisenden Trends beschäftigen und unseren Besuchern Lösungen für Fragen anbieten, die sich ihnen vielleicht erst in der Zukunft stellen, schaffen wir ein konsistentes Markenerlebnis oder das interzum feeling“, stellt der Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse, Matthias Pollmann, fest. Gleichzeitig gab das interzum Future Lab einen Ausblick auf die kommende Veranstaltung vom 21. bis zum 24. Mai 2019. Dann werden die Themen „Digitalization“, „Tiny Spaces“, „Disruptive Materials“ und „Mobile Spaces“ mit eigenen Sonderflächen auf der Messe in Szene gesetzt.

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