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05. Jun 2018

Dreh- und Angelpunkt der Küche: Die Spüle

Moderne Armaturen sehen ein bisschen so aus wie in Science-Fiction-Filmen. Zumindest aber wie in der Profi-Küche. Mit der Abkopplung der Wasseraustrittsstelle von ihrer Bedienung werden sich ganz neue Ideen bei der Küchenplanung eröffnen.

Moderne Technik wurde auch schon immer sehr schnell Bestandteil der Küche. So hielten Elektroherd und Kühlschrank schon in den 1950er-Jahren breiten Einzug in Privathaushalte. Ihnen folgte in den 1970er Jahren die Spülmaschine, dann die Dunstabzugshaube, und schließlich waren es das Induktionskochfeld und der Dampfgarer, welche die moderne Küche eroberten. Hinzu kommen heute weitere innovative Erfindungen, die alle Arbeitsabläufe und die Zubereitung von Mahlzeiten erleichtern. Höhenverstellbare Inseln, optimal ausgeleuchtete Funktionszonen, versteckte Soundsysteme, leise laufende Spülmaschinen, sprudelndes oder kochendes Wasser aus der Küchenarmatur. Nun haben sich die Hersteller von Küchenarmaturen weitere Gedanken gemacht, wie man die vielfältigen Anforderungen rund um die Küchenspüle optimieren kann.

Dreh- und Angelpunkt der Küche: Die Spüle

An der Spüle sollte jeder Griff leicht von der Hand gehen. Bei Armaturen stehen zwei neue Bedienkonzepte zur Wahl, die bei der täglichen Küchenroutine unterstützen, indem sie Armatur und Bedieneinheit voneinander trennen und die Wassersteuerung an den vorderen Spülenrand rücken. Dadurch wird die Bedienung wesentlich einfacher und intuitiver und bietet einen Mehrwert für alle Nutzer, unabhängig von Alter, Körpergröße oder eventueller körperlicher Einschränkung.

Bei der zweiten Variante handelt es sich um Küchenarmaturen, die per Knopfdruck direkt am Kran bedient werden. Ein großer Knopf an der Vorderseite der Armaturen startet und stoppt den Wasserfluss der mehrstrahligen Küchenarmatur. Bei beiden Bedienvarianten klappt die Wassersteuerung auch mit dem Handrücken oder dem Ellbogen, wenn man beispielsweise einen Topf in beiden Händen hält oder die Finger verschmutzt sind. Weder Strom noch Zusatzgeräte im Unterschrank sind erforderlich, denn die neuen Armaturen-Technologie funktioniert rein mechanisch.

Intuitive Bedienung der neuen Generation von Küchenarmaturen

Von der hochkomplexen Technik hinter dem Komfort-Gewinn bekommt der Nutzer nicht viel mit; bei der Bedienung geht es um ganz einfache Funktionen wie "an" – "aus" sowie "warm" – "kalt". Durch Neigen und Drehen der ergonomischen Kipphebel ist die gewünschte Wassertemperatur und Wassermenge präzise einzustellen. Einmal voreingestellt lässt sich die Armatur dann den ganzen Tag intuitiv per Knopfdruck am Auslauf starten und stoppen. So lässt sich die Armatur komfortabel von vorne direkt im Arbeitsablauf bedienen.

Hygiene an der Küchenspüle wird großgeschrieben

Neben dem Komfort-Gewinn optimiert der Küchenplaner auch mit ergonomischen Armaturen die Hygiene am Spülen-Arbeitsplatz. Glatte Oberflächen und optimierte Bedienhebel und -knöpfe mit planen Bedienelementen bieten Bakterien kaum Angriffs- oder Berührungsflächen. Zusammen mit der passenden Materialwahl der Küchenspüle, etwa aus Edelstahl oder Keramik, ist der Arbeitsplatz Spüle nun optimal gegen bakterielle Gefahren gewappnet. Auch wenn es erst wenige Küchenarmaturen mit berührungslosen Funktionen gibt, wird diese aus dem öffentlichen Sanitärbereich bekannte Technologie auch vermehrt in privaten Haushalten zu finden sein.

Ordnung unter der Küchenspüle und eine größere Schlauch-Auszugslänge bei Armaturen

Aber auch unter der Spüle ist neues Zubehör zu entdecken, das den Komfort an der Küchenspüle erhöht. Besonders flexibel wird die Küchenarbeit mit einer Armatur mit ausziehbarem Auslauf. Als innovatives Zubehör bringt Hansgrohe für Auszieharmaturen die neue sBox auf den Markt. Sie verstaut den Schlauch der Auszieharmatur in einem flachen, für Standard-Unterschrankmöbel ausgelegten Gehäuse. Das soll ihn nicht nur Kollisionen etwa mit Schubladen oder Abfallsystemen ausschließen, sondern auch für bequemes, leichtgängiges und leises Arbeiten sorgen. Zudem eröffnet der in die hansgrohe sBox integrierte Schlauch mit einer größeren Auszuglänge, verglichen mit ausziehbaren Modellen ohne sBox, einen um bis zu 26 Zentimeter erweiterten Aktionsradius an der Spüle. So lassen sich zum Beispiel auch Töpfe außerhalb des Spülbeckens bequem befüllen.

Mehrwert der neuen Komfortzone Küchenspüle vermitteln

Die neue Generation von Armaturen wertet die Küchenspüle auf. Touch-Armaturen, bei denen das Wasser auf Knopfdruck fließt, oder auch berührungslose Modelle und Hybrid-Varianten, die gleichsam manuell und berührungslos bedient werden können, stoßen zunehmend auf Anklang in der Küche und machen die Arbeit einfacher. Mit der Abkopplung der Wasseraustrittsstelle von ihrer Bedienung eröffnen sich ganz neue Ideen bei der Küchenplanung. Weniger Berührung mit schmutzigen Händen bedeutet auch eine Reduzierung bakterieller Anhaftungen. Und aufgeräumt sieht es nun auch unter der Spüle aus.

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