18. Apr 2019

zeykoRACK: Die Traumküche neu gedacht

Großstädte leiden unter einer chronischen Wohnungsnot. Architekten und Städteentwickler reagieren mit Kleinstwohnungen, sogenannten Micro-Apartments, auf das Problem. Ein-Zimmer-Wohnungen inklusive Miniküche oder Großraumapartments, wo verschiedene Möbelgattungen Platz finden müssen, sind die Lösung. Diese Entwicklung stellt die klassische Küche in Frage. Designer Markus Benesch hat jetzt für zeyko Küchenmanufaktur eine "Nicht-Küche" entwickelt, die in der Branche ihresgleichen sucht.

Was muss eine Küche heute leisten?

"Feuer, Wasser, Luft – das muss eine Küche leisten", meint Benesch, Markus Benesch Creates. "Aber sie muss ja nicht gleichzeitig nach einer Küche aussehen. In Single-Hochburgen wie Berlin, New York und Vancouver, wo innerstädtisches Bauland knapp und Wohnen teuer ist, sind Micro-Apartments besonders bei jungen Leuten beliebt.

Nicht nur, weil sie in der Regel preisgünstiger sind als die üblichen Wohnungsgrößen, sondern weil sie zudem ihrem digitalen Lebensstil entgegenkommen. Gewohnt wird zentral, gearbeitet im Co-Working-Space um die Ecke, im Kiez wird eingekauft und per Fahrrad ist man mobil. Eine Showroom-Küche passt da nicht mehr in die eigene Lebenswelt."

Im Hinblick auf diesen Wandel war dem Münchner schnell klar, dass eine Küche sich zu einem Möbel entwickeln muss, dass sich verschiedenen Situationen anpasst und mehr Funktionen einnimmt. "Unserer Meinung nach ist eine Küche nicht fertig, wenn sie aufgebaut ist", erklärt der Designer. "Sie soll mit ihrem Bewohner leben, sich weiterentwickeln und nicht starr und fix an einer Stelle stehen."

Diese Vision spiegelt sich auch in Beneschs letzten Design für die zeyko Küchenmanufaktur, den zeykoRACK, wider. Wie der Name "Rack" schon andeutet, hatte der Designer als Basis eine Metallgestell im Kopf, das in seiner Form, in seinem Design und seiner Haptik so flexibel ist, dass es sich jeder Lebenslage anpasst.

"In meiner ersten Wohnung hatte ich keine Küche, aber ich habe gekocht", berichtet Benesch. "Ich hatte zwei mobile Kochplatten auf eine Werkbank platziert, was mir viel Platz zum Schnibbeln übrigließ, so eine Art von Nicht-Küche. Es war mir damals sehr wichtig, dass meine Küchenmöbel ein Team bilden und das habe ich durch mein damaliges Konstrukt auch geschafft."

Die Idee der Nicht-Küche

Die Idee von seiner ersten eigenen Nicht-Küche spiegelt sich heute im Entwurf des zeykoRACK wider: Kein Detail gleicht dem andern, dennoch passt alles zusammen. Formen, Farben und Materialien der einzelnen Elemente, aus denen dieses Wohnmöbel komponiert ist, ergeben ein kontrastreiches und zugleich harmonisches Bild.

Die Kombination aus vertikalen und horizontalen Strukturen, offenen und geschlossenen Elementen, hellen und dunklen Materialien schafft Gestaltungsspielraum und genügend Platz für die Designvorlieben der Kunden.

"Uns war es von Anfang an wichtig, dass sich der Kunde beim Design seiner eigenen Küche selbst verwirklichen kann", beschreibt Benesch seinen Entwurf. "Junge und junggebliebene Menschen wollen sich durch ihr Zuhause ausdrücken und mit der Entwicklung eines eigenen Material- und Farbkanon machen wir das möglich." Zwölf Dekor- und Farbvarianten, die mit vier Hölzern beliebig kombinierbar sind – das ist die Basis des zeykoRACK.

Zusätzlich distanziert sich zeyko Küchenmanufaktur mit zeykoRACK klar vom "On Demand" Trend: Durch die vollständige Digitalisierung des Kundenerlebnisses und der durchgängig digitalen Umsetzungsprozesse ist die Nicht-Küche in nur zehn Tage nach Bestellung zur Auslieferung bereit.

"Bei der Entwicklung unserer Küche hatten wir stets den Kunden im Blick", sagt Benesch. "Der zeykoRACK-Konfigurator ermöglicht die Veränderungen der Küchengestaltung beliebiger Art in Echtzeit, was für den Kunden ein großartiges Kauferlebnis ist. Er kann sein Küchendesign in seinen eigenen vier Wänden durch Augmented Reality live miterleben, was in der Form einmalig ist."

In drei Monaten zum Ziel

Das zeykoRACK hat eine Entwicklung im Schnelldurchlauf vollzogen: Von der ersten Zeichnung bis zur fertigen Küche dauerte es nur drei Monate. Das Team von Markus Benesch legte innerhalb kürzester Zeit einen fertigen Entwurf vor, der im Anschluss programmiert wurde.

"Im Oktober 2018 haben wir uns das erste Mal mit Markus Benesch getroffen und im Dezember stand bereits das Design", erklärt Dr. Christian Hilz, Geschäftsführer BES zeyko Küchenmanufaktur GmbH.

"Ab Mitte Dezember 2018 wurde der zeykoRACK-Konfigurator zusammen mit dem Steinbeis-Institut der Hochschule Würzburg unter Leitung von Prof. Erich Schöls entwickelt. Der Zeitplan war sehr eng, aber bis zur imm cologne/LivingKitchen im Januar 2019 haben wir es geschafft und konnten dort unsere Produktneuheit dem Publikum präsentieren."

Das Ziel, eine Küche zu konzipieren, die das klassische Gegenteil einer Küchenzeile ist, spiegelt der Entwurf des Designers deutlich wider. Das Wohnmöbel integriert sich problemlos in offene Raumstrukturen und erfüllt dabei die wichtigsten Funktionen einer Küche.

Durch die beidseitige Verwendbarkeit und die offene Metallstruktur kann das zeykoRACK gleichzeitig als Küche, Raumteiler, Stauraumwunder oder als vertikaler Garten genutzt werden. Die sogenannte Nicht-Küche aus der Feder von Markus Benesch ist nicht nur eine Küche, sondern ein Designelement, was Freude macht und genügend Freiheit für individuelles Wohnen und Leben lässt.

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