29. Okt 2020

Mehr Sicherheit im Büro in Corona-Zeiten

Mit Blick auf die aktuelle Pandemie stehen viele Unternehmen vor der Frage, wie sie ihr Büro Corona-konform gestalten können. Sicherheit und Schutz der Mitarbeiter am Arbeitsplatz erhalten mit der aktuellen Entwicklung eine neue Qualität. Vorgaben zu Abstand und Hygiene erfordern ein Überdenken der bisherigen Arbeitsumgebung. Doch welche Maßnahmen und Lösungen werden empfohlen und wie lassen sich diese an die spezifische Büroumgebung anpassen? 

Wunsch nach verbesserter Hygiene 

Nach Wochen der Heimarbeit sind viele Arbeitnehmer ins Büro zurückgekehrt. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Industrieverbands Büro und Arbeitswelt (IBA) von Juni 2020 wünschen sich die Hälfte von ihnen verbesserte Hygieneregelungen und -vorrichtungen am Arbeitsplatz. Mit Abstandsregeln, Infektionsschutz und einer leicht zu reinigenden Einrichtung fühlen sich die Beschäftigten deutlich wohler. 

Neue Standards für den Arbeitsschutz 

Laut Arbeitsschutzgesetz müssen in Deutschland alle Arbeitgeber die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter gewährleisten. Die Bundesregierung hat zusätzlich Standards zum Schutz von Beschäftigten vor dem Coronavirus empfohlen. Diese wurden im August 2020 mit einer Arbeitsschutzregel konkretisiert, die unter anderem die Gestaltung von Arbeitsplätzen beinhaltet. Gut Lüften und Abstand halten könnte man die Empfehlungen zusammenfassen.  

Antimikrobiell wirkendes Material MicroSilver BG™ für Bürostühle von Dauphin © Dauphin HumanDesign® Group

Abstimmung notwendiger Schritte 

Bei der Corona-Vorsorge sollten Arbeitgeber zunächst einmal alle Office-Bereiche auf mögliche Infektionsgefahren hin untersuchen. Wo arbeiten Personen auf engem Raum zusammen? Wie lässt sich das ändern? Gibt es eine Möglichkeit, die Belüftung zu verbessern?

Ein Pandemieplan hilft bei der Abstimmung notwendiger Schritte. Konkrete Maßnahmen können dann zum Beispiel veränderte Raumkonzepte oder eine neue Büroorganisation sein, um die Arbeitsbereiche zu erweitern und Abstände einzuhalten. 

Plexiglas-Trenner Bob 19 von Blå Station © Blå Station AB

Materialien und Möbel für sicheres Arbeiten 

Beim Social Distancing können auch Schicht- und Aktivitätspläne helfen, mit denen die Abläufe im Büro erfasst und gesteuert werden. Medientechnik hat sich längst bewährt, um physische Meetings und Geschäftsreisen zu vermeiden. Für Abstand zwischen den Arbeitsplätzen sorgen Schutzblenden, Raumteiler und andere Barrieren.

Reinigung und Desinfektion spielen ebenso beim Mobiliar eine große Rolle. Materialien wie Glas und Kunststofffolien sowie grifflose Möbel bieten leicht zu reinigende Oberflächen und verbessern damit die Hygiene. Auch neue Materialien für Büromöbel mit antimikrobiellen Effekten wirken präventiv gegen Ansteckung.

Möbelgruppe Atelier für das „New Normal“ von Fantoni © Fantoni Spa

Vorsorge mit CO2-Ampeln 

Um für mehr Sicherheit im Büro zu sorgen, wird auch häufig der Einsatz von CO2-Ampeln empfohlen. Im Vergleich zu anderen Messgeräten sind sie einfach zu bedienen und verhältnismäßig preiswert. Als Hilfsmittel zur Corona-Vorsorge messen sie Aerosole in der Luft und geben Alarm bei einer zu hohen Konzentration.

Das Prinzip ist einfach: Viel ausgeatmetes CO2 bedeutet auch viele Aerosole in der Raumluft. Damit sich das Risiko einer Ansteckung nicht erhöht, warnen beim Anstieg von CO2 Anzeigen gelb und rot.  

Neue Produkte für das „New Normal“ 

Die Corona-Pandemie hat sowohl die Arbeitswelt als auch das Bewusstsein für Hygiene nachhaltig verändert. Wie in vielen anderen Bereichen des alltäglichen Lebens werden auch hier auf längere Sicht Schutzmaßnahmen gegen das Virus nötig sein.

Hersteller von Büromöbeln und Raumsystemen haben sich auf das „New Normal“ eingestellt und bieten neue Produkte und Lösungen für sichere Arbeitsplätze. So wird nicht nur der Schutz in den Büros maßgeblich verbessert, sondern auch das Wohlbefinden der dort Beschäftigten.

Autor: Broekman+Partner

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