19. Mär 2019

Möbel-Startup Westwing erstmals profitabel

Der Online-Möbelhändler Westwing konnte im Jahr 2018 erstmals schwarze Zahlen verzeichnen. Dieses positive Ergebnis schreibt das Startup einer hohe Kundenloyalität zu: 81 Prozent der Bestellungen im Geschäftsjahr 2018 entfielen auf Bestandskunden, so das Unternehmen. Gleichzeitig habe sich das Einkaufsvolumen pro Kunde erhöht.

Profitables Wachstum dank Kundenloyalität

Westwing meldete einen Umsatzanstieg von 220 Millionen Euro auf 254 Millionen Euro. Auf bereinigter EBITDA-Basis konnte das Einrichtungsunternehmen sein operatives Ergebnis um sieben Millionen Euro verbessern und weist einen EBITDA-Überschuss von drei Millionen Euro aus. "Das macht das Geschäftsjahr 2018 zum ersten Jahr, in dem wir auf Basis des bereinigten EBITDA profitabel waren”, so Westwing.

Content und Produkte verschmelzen miteinander

Westwing ist Marktführer für Inspirations-getriebenen Home und Living eCommerce in Europa. Mit seinem "Shoppable Magazine" inspiriert das Interior-Startup seine treuen, zumeist weiblichen Kunden durch eine Kombination von Content mit einer kuratierten Auswahl an Produkten. Westwing erzielt eigenen Angaben zufolge 85 Prozent seiner Umsätze mit Kunden, die die Webseiten und Apps von Westwing durchschnittlich 100 Mal im Jahr besuchen.

Das Einrichtungsunternehmen wurde 2011 gegründet und hat seinen Hauptsitz in München. Westwing ist in elf europäischen Ländern aktiv und seit Oktober 2018 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

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