15. Okt 2020

Smarte Systeme: Hausautomation der Zukunft

Hinter Begriffen wie Smart Home, Hausautomation oder intelligente Gebäudetechnik verbergen sich eine Vielzahl von Produkten und Ideen. Die meisten sind davon nicht selten immer noch Einzel- oder Insellösungen. Doch es gibt erste Systemlösungen.

Wer die Hausautomation aber professionell umsetzen möchte, sollte auf ein System setzen, durch das man verschiedene Funktionen über ein Gerät steuern kann. Das junge, chinesische Unternehmen LifeSmart bietet das an: Mit seinen HomeKit-fähigen Sensoren, Schaltmodulen und Leuchtmitteln will das chinesische Unternehmen jetzt den deutschen Markt erobern. 

Intelligent vernetzt 

Was vor einigen Jahren noch wie Science-Fiction oder Zukunftsmusik aussah, ist heute Realität: die Hausautomation. Die Steuerung und Überwachung zahlreicher Geräte in den eigenen vier Wänden mit Hilfe von Sensoren und vernetzen Geräten erleichtern heute schon einigen Nutzern die Alltagspflichten.

Neben Heizung, Beleuchtung, Küchen-Gadgets oder der Waschmaschine zählen auch diverse Funktionen im Outdoor-Bereich bereits dazu. Vieles lässt sich per Klick einfach über das Smartphone oder das Tablet steuern. Anwender können so beispielsweise auf dem Heimweg nach Hause die Heizung im Wohnzimmer einschalten, den Backofen vorwärmen oder den Rasenmäh-Roboter das Grün hinter dem Haus stutzen lassen.

Neben Komfort spielten aber auch Energieeffizienz und Sicherheit eine wesentliche Rolle: Eine intelligente Heizsteuerung kann dafür sorgen, dass das Raumklima in der gesamten Wohnung gleichmäßig ist und sich einzelne Zimmer nicht unnötig aufheizen. Und ein smartes Sicherheitssystem führt zu einem größeren Schutz vor Kriminellen. 

Die besten Smart-Home-Systeme begleiten bereits heute unseren Alltag unauffällig, verknüpfen die einzelnen Funktionen intelligent miteinander und lassen sich intuitiv per App, Funkschalter oder Sprachassistent steuern. Smart Home, die zentrale Heimvernetzung und Haussteuerung, lockt auch viele neue Anbieter an.

Das chinesische Unternehmen LifeSmart will jetzt mit neuster Technologie und intelligenten Schaltungen den deutschen Markt für Smart-Home-Systeme erobern. Dabei ist die Smart Station das Herzstück des Smart-Home-Systems.

Als zentrale Steuerungseinheit verbindet das Tool bis zu 500 Geräte kabellos miteinander und ist HomeKit-kompatibel. Nutzer können damit automatisierte Szenen erstellen, sich über Änderungen im Haus informieren lassen oder Aktionen aus der Ferne auslösen. 

Mit den schlichten und kleinen Produkten der Marke LifeSmart lassen sich die eigenen vier Wände intelligent ausstatten und Vorgänge bequem automatisieren. Das Herzstück des Systems ist die Zentrale Smart Station. © LifeSmart

Die Smart Station als zentrale Schaltzentrale 

Mit den sehr kleinen Produkten der Marke LifeSmart sollen sich die eigenen vier Wände intelligent ausstatten und Vorgänge automatisieren lassn. Die zwölf mal zwölf Zentimeter große Smart Station wird ins heimische WLAN-Netzwerk eingebunden und kommuniziert mit anderen LifeSmart-Geräten sicher über ein eigenes Funkprotokoll (CoSS).

Die Geräte sind somit selbst nicht mit dem WLAN verbunden. Die Reichweite beträgt dabei zwischen 200 bis 800 Meter. Zudem ermöglicht die Smart Station eine Integration der verschiedenen LifeSmart-Geräte in HomeKit, Amazon Alexa und zum Teil auch in Google Assistant.

Die Smart Station wird an eine Stromquelle angeschlossen und mit einem Router verbunden. Anschließend lassen sich die LifeSmart-Geräte über eine kostenlose App mit der Smart Station vernetzen und in das intelligente Zuhause integrieren.  

Winzige Sensoren vereinfachen die Automatisierung  

Mithilfe von fünf verschiedenen kompakten Sensoren lassen sich Smart-Home-Szenen festlegen und automatisch auslösen. Batteriebetriebene Bewegungssensoren steuern beispielsweise die Beleuchtung und können die Videoaufnahme der Überwachungskamera starten.

Der Tür- und Fenstersensor informiert per App, wenn das Fenster nicht geschlossen worden ist und aktiviert die Alarmanlage. Der Umgebungssensor behält währenddessen die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die Helligkeit im Raum im Blick und löst Aktionen aus, wenn die Werte bestimmte Grenzen über- oder unterschreiten.

Und sollte mal Wasser hinter der Waschmaschine austreten, so kann ein Wassermelder rechtzeitig per App darüber informieren, bevor ein größerer Schaden entstehen kann. Alle Sensoren sind mit HomeKit kompatibel und somit auch über die Home-App und Siri bedienbar.

Mit Amazon Alexa lassen sich ebenfalls alle Sensoren bis auf den Wassermelder verwenden und im Umfang des Alexa-Skills bedienen. Mit Google Assistant sind die Sensoren allerdings nicht kompatibel. 

Für eine stimmungsvolle Beleuchtung führt LifeSmart zwei Produkte in seinem Portfolio: Die LED-Lampe Blend mit einer E27-Fassung und ein zwei Meter langes LED-Leuchtband, die ein Farbspektrum mit bis zu 16 Millionen Farben erzeugen können. © LifeSmart

Lichtschalter, Steckdosen und Kamera smart nachrüsten  

Durch drei verschiedener Schaltmodule lassen sich die gängigen Lichtschalter und Steckdosen im Haus einfach intelligent nachrüsten. Die Module werden direkt an die elektrischen Leitungen angeschlossen und verschwinden in der Schalterdose hinter den Abdeckungen.

Per App oder Sprachsteuerung lassen sich daraufhin die angeschlossenen Lampen und Geräte steuern. Dabei bietet LifeSmart zwei Lichtschaltermodule für Einfach- und Doppellichtschalter sowie ein Schaltmodul, welches aufgrund seiner höheren Leistung auch in Steckdosen eingebaut werden kann, an.

Wer eine einfachere Lösung bevorzugt, kann in Kürze auch auf eine smarte Einzelsteckdose zurückgreifen, die einfach in die Wandsteckdose gesteckt wird. Sowohl die Schaltmodule als auch die smarte EU-Steckdose sind mit HomeKit, Amazon Alexa und Google Assistant kompatibel.  

Außerhalb des Hauses bietet die wetterbeständige WLAN-Kamera von LifeSmart mehr Sicherheit. Diese lässt sich entweder per Ethernet-Kabel oder kabellos per WLAN mit dem Internet verbinden und unterstützt eine Live-Übertragung auf das Mobilgerät.

Mit einer Auflösung von 1080 Pixel liefert sie scharfe Aufnahmen und dank der Weitwinkelperspektive behält der Nutzer die Umgebung im Blick. Zudem verfügt die Kamera über einen Infrarot-Nachtmodus, Ton-Licht-Alarm und ermöglicht dank eingebauter Mikrofone und Lautsprecher eine Zwei-Wege-Kommunikation.

Anders als die anderen LifeSmart-Produkte ist die Outdoor-Kamera nicht mit HomeKit, Amazon Alexa und Google Assistant kompatibel.

Die Sensoren lassen sich unauffällig anbringen und erkennen Bewegungen, Wasseraustritte, den Tür- und Fensterkontakt sowie Umgebungswerte wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit. © LifeSmart

Die Zukunft ist jetzt 

Vom Sofa kurz aufstehen und das Licht dimmen, bevor man den Film am Abend startet. Morgens, im Winter, ins kalte Bad kommen und bei der Morgenroutine frieren, da die Heizung, bis sie das Bad aufgewärmt hat, etwas braucht.

Oder nach einem langen Arbeitstag in der Küche vorm Backofen warten, bis er endlich warm genug ist, um die Tiefkühlpizza aufs Rost zu legen. Das sind nur einige Szenarien, die unsern Alltag begleiten und nicht selten auch anstrengend sind. Durch die verschiedensten Funktionen der Hausautomation gibt es aber Lösungen, den Alltag komfortabler zu gestalten. 

Durch Sensoren lassen sich Beleuchtung, Heizung oder Backofen bequem per App steuern und generelle Abläufe im Zuhause modifizieren. Die Option sind bereits heute sehr vielseitig, aber die Entwicklung der Hausautomation ist noch lange nicht am Ende. 

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